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Wolf Jung geht aus Prinzip zu seiner Sicherheit vierteljährlich zur Kontrolle, obwohl es nicht mehr vorgesehen ist.

Und jetzt nach der OP gehen Sie sicherlich auch zur Nachsorge, oder? Wie läuft das denn ab?

Jedes Vierteljahr. Das mache ich also aus Prinzip. Ich bräuchte nicht mehr, weil es ja schon so lange her ist, aber ich gehe jedes Vierteljahr zum Urologen. Weil der PSA-Wert eben immer noch steigen kann. Also, ich habe einen Bekannten im [verwalterische Tätigkeit] bei der [Koordinierungsgruppe], dessen PSA-Wert ist nach sieben Jahren wieder angestiegen. Also jedes Vierteljahr, ungefähr alle vier Monate, gehe ich zur Untersuchung und lasse zumindest den PSA-Wert messen und einmal die Blase durchleuchten, ob der Harn denn völlig weg ist und kein Restharn gebildet wird. Und das mache ich ungefähr alle vier Monate. Und wenn ich nicht gerade unterwegs bin, lasse ich mir einen Termin geben und das funktioniert auch. Ich habe sogar manchmal das Gefühl, dass der Arzt das ganz gerne macht, weil er für einen Krebspatienten eben ungefähr 60 Euro kriegt statt 29. Also sieht der mich immer ganz gerne in der Praxis. Aber das ist so eine Sicherheit, wo man sagen kann: Wenn wieder etwas kommen sollte, wenn der PSA-Wert doch ansteigt, weil sich irgendwo ein Rezidiv gebildet hat, dann kann man relativ schnell darauf reagieren. Also das mache ich. Also, Nachsorge ist immer alle vier Monate.

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