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Uwe Ziegler war kontinent, musste aber häufig zur Toilette, weshalb er Beckenbodentraining machte, was ihm half.

Und vor allen Dingen, ich war, was ich noch vergessen hatte, ich war zwar trocken, als ich aus dem Krankenhaus kam, aber ich musste oft auf die Toilette. Und da wir auch eine eigene Sportgruppe gegründet haben, bin ich dann da zum Beckenbodentraining gegangen, ungefähr 50 Mal. Und jetzt kann ich Wasser halten wie ein normaler Mensch.
 
Das war Ihnen wichtig?
 
Ja, das war sehr wichtig. Vor allen Dingen, wenn ich Auto fahre, dass man da nicht alle fünf Minuten anhalten muss. (...)

Sie sagten ja, dass sich das dann so ein bisschen wieder verschlechtert hatte mit der Inkontinenz, weswegen Sie dann so zu dieser Sportgruppe gegangen sind 50 Mal?
 
Nein, das war am Anfang so, angenommen, ich komme jetzt nach Hause, so wie ich den Türgriff sehe, muss ich auf Toilette. Oder auf der Autobahn, wenn man nur ein Schild sieht "WC", muss man auf Toilette. Nur das Schild. Sonst hätte ich 24 Stunden ausgehalten, aber das Schild hat- wie auch immer. Und dann bin ich zur Gruppe gegangen, ich war ungefähr 50 Mal dort und jetzt stört mich das auch nicht mehr. Jetzt kann ich 24 Stunden aushalten. (...)
Aber man musste sich vorher, bevor das alles war, das alles so ein bisschen mehr einteilen. Wie soll ich jetzt sagen? Wie gesagt, mit diesem Toilettengang, da musste man ganz genau- da musst du jetzt. Heute kann ich fahren, heute kann ich 24 Stunden fahren, wenn man nicht die Pausen machen müsste. Da passiert gar nichts. Und wenn ich dann auf Toilette muss, dann kommt da eben ein Wassereimer voll raus, das ist so. Ja, also ich bin da voll und ganz mit zufrieden. Ich bin einer von den Glücklichen.

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