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Ralf Sauer musste nach Operation lernen Geduld zu haben und er vermisste die körperliche Aktivität.

Auf was mussten Sie denn während der OP-Zeit oder danach am meisten verzichten?

Ich bin jemand, der sich sehr viel, sehr gern, sehr viel bewegt, der sehr viel im Garten arbeitet, der auch gern etwas macht. Deswegen hat mich am meisten geärgert, dass ich mich nach der OP so zurückhalten musste beim Heben. Ja, das ist aber ein Charakterzug von mir. Ich bin recht ungeduldig, [lacht] und ich musste halt lernen, Geduld zu haben.

Und kurz nach der Operation hat man gedacht: Jetzt wirst Du geduldig. Und Du bist ja auch geduldig, der Körper lässt Dich nicht mehr alles machen. Aber jetzt ist es ein Dreivierteljahr her und es ist so wie früher. Man erinnert sich immer wieder daran: Achtung, das war doch so, Du solltest jetzt wieder langsamer tun, Du musst das alles nicht so schnell machen. Dann erinnert man sich daran, das hilft und deshalb hat diese Operation und das, was da war, durchaus auch, ich sage einmal, für die Sicht zum Leben etwas Positives.

So habe ich auch gesehen, dass andere Sachen wichtiger sind und dass man nicht immer so viel arbeiten muss. Und ja, also das, was ich anfangs am meisten vermisst habe, war diese körperliche Betätigung. Im Moment vermisse ich eigentlich gar nichts.

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