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Rainer Wolff war zwei Tage intensiv im Internet auf Informationssuche, dann ließ er es bleiben.

Hatten die Ärzte Sie aufgeklärt oder hatten Sie auch selbst geschaut?
 
Wenig, eigentlich gar nicht. Mir wurde von meinem Urologen erzählt: "Wir müssen da Gewebeproben nehmen, die werden untersucht, ob da Krebs darin ist." Und das war mein gesamtes Wissen darüber eigentlich und so im Internet nachgucken und so weiter und sofort, das war damals überhaupt noch nicht mein Ding. Dazu hatte ich überhaupt gar keine Lust. Das habe ich erst nach der Diagnose gemacht, zwei Tage lang, und habe das dann ganz schnell wieder sein lassen, weil wenn man Prostatakrebs bei [Suchmaschine] eingab, dann gab das, ich weiß nicht, ein paar Hunderttausend Seiten zu sehen.
Ich habe mir ein paar auch angeguckt, da waren dann Streitgespräche hochwissenschaftlicher Natur zwischen Laien. Das Hochwissenschaftlich in Tüttelchen (Anführungsstrichen). Und da habe ich mir ein paar Artikel durchgelesen und habe gesagt: Damit kannst du nun auch nichts anfangen, das macht dich überhaupt nicht schlauer. Ja und damit war ich eigentlich ziemlich durch damit.

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