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Norbert Kramers Hausarzt ermittelte regelmäßig seinen PSA-Wert, als er anstieg, überwies er ihn zum Urologen.

Ja, wie alt war ich? Mit 50 habe ich damit angefangen. Da kam mein Hausarzt von selber darauf. Ich war noch nicht einmal selber der, der den Anstoß gegeben hat, sondern der Hausarzt hat gesagt: "Wir müssen einmal Krebsvorsorge machen." Da habe ich gesagt: "Dann nichts wie ran." Dadurch kam das dann und regelmäßig dann nachher.
 
Und wie fühlten Sie sich generell aufgeklärt bei dieser Vorsorgeuntersuchung, über diesen PSA-Test?
 
Erst einmal gar nicht, da habe ich mir gar nichts drunter vorgestellt, das wurde auch gar nicht so besprochen. Wahrscheinlich war der auch am Anfang so niedrig, dass es kaum erwähnenswert war. Ich wußte erst gar nicht, was ein PSA-Wert ist. Und wie gesagt, da hatte er immer nur gefühlt, geschaut, Ultraschall gemacht und so weiter und da macht man sich halt keine Gedanken. Und dann nachher, als der kontinuierlich nach oben gegangen ist, dann sprach er: "Dein PSA-Wert ist über fünf, da müssen wir aber aufpassen." Und wie der dann fünf-eins, fünf-drei war, da sagte er: "Dann müssen wir etwas tun, da müssen wir schauen, da ist etwas im Busch." Und dadurch kam ja dann die Überweisung zum Urologen, denn zuerst war ja nichts und dann achtet man ja gar nicht darauf: Was? PSA-Wert? Da hat man sich ja gar nichts drunter vorgestellt. (...)
Und als ich dann beim Urologen war, da hat sich dann rausgestellt, dass mein PSA-Wert ziemlich hoch ist und die Prostata wirklich sehr vergrößert ist. Und daraufhin hat er gesagt: "Wir müssen noch einmal schauen." Er hat noch einmal Blut abgenommen, den PSA-Wert noch einmal genommen, der war dann bei 5,8 und sehr groß. Und da sagte er: "Dann müssen wir einmal eine Biopsie machen, um zu sehen, ob da etwas vorliegt."

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