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Andreas Gmähle hatte Sorge, wie seine Kinder und er selbst mit der Trennung klarkommen würden.

Wie ging es Ihnen damit, zu wissen, Sie müssen Ihre Familie für vier Wochen erst mal alleine lassen?
Ah, das war mir unheimlich. Auch für mich. Also, ich lasse ja nicht nur meine Familie daheim, sondern ich bin ja nachher auch allein. Also das, ja, war mir unheimlich. Ich wusste überhaupt nicht, wie ich damit umgehen kann. Also nicht nur Angst wegen meinen Kindern, die nicht wissen, wie... Ja, wo ich nicht wusste: Wie reagieren die, wenn der Papa nicht da ist. Sondern auch: Wie reagiert der Papa, wenn er so lang weg ist von der Familie? Weil das gab es noch nie. Also ich war mal auf Dienstreise oder Fortbildungen, mal drei Tage oder vier Tage. Ich arbeite Nachtdienst ein, zwei Mal in der Woche, wo ich 24 Stunden weg bin. Aber dann wirklich Wochen lang am Stück konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen.
Hatten Sie irgendwelche Befürchtungen, wie es Ihnen dann gehen könnte?
Dass ich die Kinder und meine Frau eben so sehr vermisse, dass ich an der Rehamaßnahme an sich gar nicht richtig teilnehmen kann. Sondern, dass ich eigentlich nur Heim will. Oder, dass ich daheim anrufe und die Kinder völlig verzweifelt sind und weinen: „Wann kommst du wieder? Wann kommst du wieder?“ Das waren so meine Befürchtungen, die ich eben hatte.

Psychosomatische Reha bei Depression

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