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Urlaub stellte für Petra Kessler eine besondere Herausforderung dar: in der freien Zeit traten ihre „Fressphasen“ auf.

Ja, ich habe dann eine Arbeit gefunden und gearbeitet, 16 Jahre. Ich habe immer funktioniert, habe mich immer von einem Urlaub zum anderen gerettet. Da ging dann immer während der Arbeit das Gewicht runter und im Urlaub hatte ich dann diese Fressphasen, wo ich quasi zwei Wochen lang nur noch in mich reingestopft habe und dann einige Kilos mehr- Dann wieder mit der Arbeit angefangen habe, wo mich die Kunden dann auch immer so nett begrüßt haben: „Oh, Sie haben ja zugenommen, steht Ihnen gut.“ Das war ja ganz furchtbar. Der Urlaub war auch nicht schön. Ich habe mich immer gefürchtet vor Freizeit. Vor freien Nachmittagen, weil ich die ja mit Bewegen ausfüllen muss. Da war ich dann doch lieber in der Apotheke. Regen war ganz furchtbar, da konnte ich ja nicht draußen laufen. Da musste ich dann in der Wohnung auf der Stelle laufen. Das war ganz furchtbar. Ich musste früh aufstehen, weil ich musste ja vor der Apotheke laufen und bin ganz spät ins Bett gekommen. Ich habe immer extrem wenig Schlaf.

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