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Brigitte Meyer erzählt, wie alles von Essen, Brechen und Einkaufen geprägt war und keine Zeit mehr für anderes blieb.

Es wäre schon wichtig gewesen, dass mich jemand begleitet, dass das mit dem Essen mal irgendwie wieder in eine Richtung geht. Weil ich glaube, ich hätte nichts aufarbeiten können, solange ich mit Fressen beschäftigt war. Das war das Problem eigentlich. Ich habe auch das Gefühl gehabt- ich habe auch das Gefühl, ich habe keine Pubertät gehabt, ich habe kein Bewusstsein gehabt. Ich war nur mit diesem Essen beschäftigt. In jeglicher Richtung. Und das hat ja auch solche Ausmaße angenommen. Jemand der isst und sein Essen verdaut, der ist ja irgendwann mal fertig. Aber ich habe ja- nach jedem Erbrechen habe ich wieder neu- also es war- ich habe nichts anderes mehr getan, wie essen und brechen und einkaufen.

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