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Karl Bergmann wurde mit der Zeit erfinderisch, wie er auch unterwegs die Irrigation durchführen konnte.

Gab es denn bestimmte Situationen auf Reisen, die irgendwie besonders waren, an die Sie sich erinnern?
Jetzt im Hinblick auf das Stoma? Eigentlich nicht. Ich muss halt immer, weil ich damals noch die Irrigation gemacht habe, ich musste halt immer einkalkulieren in der Frühe, eineinhalb Stunden brauchst du. Wasser einlassen, so ein Liter, eineinhalb Liter, bis das eigenlaufen ist. Dann ist der Darm gefüllt und beginnt zu arbeiten. Bis sich der Darm entleert hat, das dauert eben seine Zeit. Aber das habe ich einkalkuliert und musste entsprechend früh aufstehen dann.
Und unterwegs, ja, wie gesagt, ich hatte meine S-Haken und wenn es gar nicht anders ging, dann hatte ich hier den Beutel an der Tür, mit der Schnur runter zur Türklinke, die Schnur drum gewickelt und dann hing der Beutel da oben, weil sonst kein Haken, nichts da war. Aber da wird man auch erfinderisch mit der Zeit. Und kommt einfach irgendwie zurecht.

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