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Karl Bergmann möchte anderen durch seinen Besuchsdienst Zuversicht vermitteln.

Wenn ich dann komm und erzähle, "Ich bin mit dem Rad da," Da schauen die schon einmal. Wenn ich erzähle, dass ich regelmäßig zwei Mal in der Woche zum Sport gehe. Was ich alles mache. Wie ich sechs Jahre mit meinem Stoma rund um die Welt noch im Einsatz war. Das bringt den Leuten wieder Zuversicht, Selbstvertrauen. <br />Mich hat das immer so eine gute Stunde, anderthalb Stunden pro Patient gekostet. Aber ich habe mir gesagt wenn ich unten zur Tür raus gehe in der Klinik, dann habe ich ein gutes Gefühl. Und das wird auch geschätzt von den Professoren dort. <br />Und ich bin da vorwiegend in der Chirurgie. Manchmal auch in der nichtoperativen Klinik. Manchmal auch in der Frauenklinik. Da hab ich Ihnen auch einen Artikel geliefert, das vergesse ich nie. Die Frau sehe ich noch vor mir. Die hatte eine Totaloperation und dazu noch ein Stoma bekommen. <br />Und die war etwas von außerhalb von [Stadt] vom Land und konnte keinen Besuch kriegen. Und lag alleine in ihrem Bett da im Zweierzimmer. Ich hab sie besucht, haben wir uns nett unterhalten, hat sich riesig gefreut. Dann bin ich runter, hab mich aufs Fahrrad gesetzt, bin zum [Stadt] Wochenmarkt gefahren. Hab ein Blumensträußchen gekauft und hab das der Frau gebracht. Die hat, vor Freude hat die geweint. <br />

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