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Rosemarie Berthel beendete ihre Energiebehandlung, als sie ihr zu teuer wurde.

Nach der OP habe ich ja dann die Chemotherapie gehabt. Da habe ich bei einer Studie mitgemacht und ich muss sagen: Im Verhältnis zu anderen Frauen ist es mir relativ gut gegangen dabei. Dienstags habe ich die Chemo gehabt, das war alle drei Wochen. Am kommenden Wochenende war ich immer weg. Also drei, vier Tage danach war ich halt richtig k.o.
Und dann anschließend habe ich noch 32 Bestrahlungen bekommen. Und dann hat meine Masseurin aber zu mir gesagt: "Nach jeder Bestrahlung kommst Du erst noch einmal zu mir." Und das habe ich dann auch so gemacht. Und die hat sie mir dann aber auch nicht berechnet, da war sie sehr großzügig. Sonst hätte ich mir das nicht erlauben können, denn jede Behandlung hat 150 Euro gekostet. Ich meine, ich war wohl eine ganze Stunde dort, aber trotz allem, das Geld musst Du auch haben. Und mit 32 Behandlungen wäre das schon eine teure Sache geworden, das hätte ich nicht bezahlen können. (…)
 
Gehen Sie heute noch zu Frau [Nachname der Masseurin]?

Nein, da gehe ich nicht mehr hin, weil mir das zu teuer geworden ist, sie wollte mittlerweile 180 Euro und das ist mir zu viel. Ich meine, ich bin vorher schon in die [mittelgroße Stadt] zur Wirbelsäulengymnastik gegangen, aber das war mir dann zu anstrengend und jetzt bin ich ja bei dieser Nachsorge, also bei der Krebsnachsorge-Gymnastik.

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