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Erfahrungsberichte im Internet zum Thema Kinderwunsch haben Miriam Sulz-Brecht Mut gemacht.

Internet, wie finden Sie das?

Internet ist- also die Ärzte mögen es gar nicht, ich weiß. Man muss auch echt ein bisschen aufpassen, gerade wenn man so nach Zahlen sucht, nach Prognosen. Ich habe zum Beispiel nach meiner Diagnose einen Test gemacht, ob ich brustkrebsgefährdet bin und ich war es nicht. Also, ich bin kein Risikopatient gewesen, weil da gibt es ja immer so Faktoren, die es begünstigen können, wie Übergewicht und Rauchen und keine Ahnung, familiäre Belastung. Das gab es bei mir alles nicht, also war ich kein Risikopatient.
Konnte ich auch erst einmal darüber lachen, weil ich es trotzdem bekommen habe. Mich hat es schon auch weiter gebracht- man muss halt gerade gucken, was für Informationen man bekommt. Also, Erfahrungsberichte sind gut und schön, aber jeder ist anders. Jeder hat eine ganz andere Auffassung von Krebs. Also der eine sagt: "Tamoxifen unbedingt, für immer am besten. Das ist meine Lebensversicherung." Der andere sagt: "Dieses Rattengift würde ich nie schlucken." Man muss dann wirklich für sich rausfiltern, was man damit anfängt.
Ich habe wissenschaftliche Texte gefunden, zum Beispiel von Professor [Name einer gynäkologische Onkologin] zum Thema Kinderwunsch.
Die Frau [Name], die postet bei Facebook auch gerne einmal Artikel, die man sich dann einmal durchliest, die auch eine Quelle haben, sage ich einmal, die vertrauenswürdig ist.
Zum Thema Kinderwunsch habe ich dann auch endlich einmal Erfahrungsberichte von Frauen gefunden, die gesagt haben: "Ja, ich habe es vorzeitig abgesetzt und ich bin schwanger geworden." Und das sind so die Sachen, die mir Mut gemacht haben. Weil die Ärzte können einem ganz, ganz viel erzählen, letztendlich zählen so die Erfahrungen.

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