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Kirsten Seifert konnte sich zunächst nicht die amputierte Brust anschauen.

Sie sagten eben, Sie konnten erst mal sich nicht anschauen.

Ja.

Wie haben Sie das dann doch geschafft?

Man musste es ja irgendwann machen- ich meine, ich hatte die ersten zwei, drei Tage ja einen Druckverband drauf, der auch zu bleibt, den muss man ganz anpressen wegen der Blutung und, dass da kein Bluterguss reinkommt. Das wird alles sehr fest zusammen gedrückt, um zu vermeiden, dass es da so Ödeme und Blutstau gibt. Insofern war das die ersten zwei, drei Tage gar kein Thema. Und dann musste man es halt angucken, ich habe es mir vorher schon von der Ärztin vor der OP zeigen lassen. Kann man sich auch die Bilder anschauen, wie das aussieht, wie die Leute aussehen, wenn eine Brust amputiert ist, das habe ich schon. Und so hat es dann ausgesehen.

Jetzt werden Sie noch sehr traurig.

Ja, das ist natürlich traurig.

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