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Doris Teller leidet noch immer unter Vergesslichkeit und erlernt Strategien, damit umzugehen.

Und nach der Chemo hatten Sie auch diese Müdigkeit?

Ja, ja. Und vor allen Dingen, was jetzt noch ist, ist das Vergessliche- so die Namen. Ich kann mir jetzt gerade auch im Geschäft mit dem Computer und mit solchen Sachen schwer Dinge merken. Mir ist es am Anfang passiert, da habe ich acht Tage Urlaub gehabt und dann wusste ich nicht mehr das Passwort, als ich wieder ins Geschäft gekommen bin. Und das war mir dann so peinlich. Da schreibe ich mir das jetzt dann halt irgendwo hin, dass ich das dann weiß. Und das macht mir dann zu schaffen, das nicht mehr zu wissen. Oder auch Sachen von vorher, Namen, wonach man mich fragen konnte, wusste ich immer und eben denke ich: Nein, das Alter? Ich weiß es nicht mehr.

Sie sind informiert, dass das auch eine Nebenwirkung sein kann?
 
Ja, ja. Und auch das Fatigue, die Müdigkeit. In [Stadt], da war ich in einem Vortrag drin und ich muss sagen, in [Stadt] ist es super, wie die einen aufklären. Also wenn man in den Vortrag geht. Das Aufklären, auch so vom Stationsarzt und so.

Das heißt, Sie haben da auch Strategien gelernt, wie Sie zum Beispiel mit der Vergesslichkeit umgehen können?

Ja. Da haben wir in der Ergotherapie immer so Spiele gemacht: "Ich habe das im Koffer und lege das noch da mit rein" und dann muss man dasselbe wieder von vorne wiederholen, "und ich lege das noch dazu" und so Konzentrationsspiele. Und wir haben auch Unterlagen bekommen und auch Hinweise für Literatur, wo man nachlesen kann. Oder über das Internet gibt es auch Möglichkeiten, da so Geschicklichkeitstests zu machen.

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