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Carolin Zenning findet die Psychoonkologie genauso wichtig wie die Chemotherapie.

Was vielleicht noch ganz wichtig ist, ist, dass ich mich von Anfang an, also ab Diagnosestellung, relativ kurz nach der Operation, sofort an die Psychoonkologie gewendet habe. Und ich habe auch dann regelmäßig - die arme Frau, was die sich alles anhören musste, stundenlang - die dann angerufen. Und ich habe die auch wirklich jedes Mal, wenn mich diese Angst einholte und auch gerade diese Angst dann, daran zu sterben und, oder das nicht zu schaffen oder, dass meine Tochter das auch bekommt, das sind ja auch so Sachen, die dann so eine Rolle spielen, jedes Mal, wenn das dann kam, diese Gedanken, diese Ängste, habe ich die angerufen und sie hat wirklich ganz schnell reagiert. Ich habe schnell Termine bei ihr bekommen und ich kann mir vorstellen, das würde ich sogar unterschreiben, dass, wenn ich sie nicht gehabt hätte in dieser Zeit, würde es mir viel, viel schlechter gehen. Gerade auch so psychisch.<br />Also ich betrachte auch tatsächlich- diese Psychoonkologie hat genau den gleichen Stellenwert, wie die Chemotherapie. Das würde ich auf die gleiche Stufe stellen von der Wichtigkeit her, das zu machen. Das gehört für mich wirklich zusammen. Also diese beiden Komponenten auch zu nutzen. Und deswegen bin ich da auch umso fassungsloser, dass es eben gar nicht so gang und gäbe ist, dass es das noch gar nicht überall gibt in Deutschland, dass man da einen Zugriff darauf hat.<br />

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