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Frank Molls Inkontinenz war in erster Linie eine Kopfsache; am besten funktioniert es, wenn er an nichts denkt.

Als der
Katheter weg war, merkt man erst, was jetzt anders ist. Es ist halt
nicht richtig dicht. Und das ist natürlich dann ein Problem. In der
Reha macht man da wohl Beckenbodengymnastik. Es heißt immer:
"Sie müssen mehr Gymnastik machen, mehr Gymnastik." Aber
ich habe nachher letzten Endes festgestellt, Gymnastik hilft vielleicht
der Muskelstärke, aber alles andere findet im Kopf statt. Das Ganze
findet im Kopf statt. Ich habe nachher auch zu den Ärzten gesagt:
"Helfen könnt ihr uns nicht. Wir können uns nur selber
helfen." Denn wer sich nach der Operation trotzdem gehen lässt
und nicht irgendwo an sich selber glaubt, ich glaube nicht, dass dem
geholfen werden kann. Ich habe auch in der Kur gemerkt: Wenn ich an gar
nichts gedacht habe, dann ist die Sache einigermaßen dicht gewesen
und sobald ich wieder denke: Und du musst das, und du musst das, da war
es aus. <br
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