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Wolfgang Krimmels erster Eindruck vom Ambiente der Klinik schreckte ihn ab.

Meine Partnerin hat mich mit dem Auto hingefahren und das war alles hochmerkwürdig. Da ich in einem Kurort geboren bin, ist mir das Kur- und Rehabilitationswesen als Zuschauer durchaus bekannt. Und ich habe also gleich, als wir ankamen, schon die überfüllten Cafés gesehen, in denen etwas unförmige Menschen rumsaßen und dicke Torten gegessen haben. Und ich dachte schon: Oh, oh, das wird schwierig.
Dann kam ich in diese Rehabilitationsklinik, die eine reine Rehaeinrichtung war und habe festgestellt, dass die noch gar nicht fertig war. Die war noch gar nicht fertig. Das war ein Neubau, der grade, was weiß ich, vor drei Tagen die Rohbauphase verlassen hatte. Und dort bekam ich ein sehr schönes Zimmer zugewiesen und habe mich dann da, wie man das so macht, versucht einzufinden.
Am nächsten Tag gab es als erstes eine Ergometergeschichte. In einem Raum, der so ein Souterrain-Raum war, aber mit großen, hellen Fenstern. Es war alles ganz fröhlich mit orangefarbenen Teppichen. Es war so ein Ikea-Schick, den ich kaum ausgehalten habe. Aber es war sozusagen eine Anwendung. Ich habe sehr bald gemerkt, dass die ganze Geschichte erstens personell unterbesetzt war, zweitens fachlich... Na ja, also ich wollte mich zurückhalten, um da keine großen Urteile zu fällen, aber es war eine Sache, bei der ich bereits am dritten Tag merkte: Das ist ungenügend, vollkommen ungenügend.

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