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Oliver Schmittke profitierte nicht von der Wiedereingliederung, weil er versuchte, die gleiche Arbeit in kürzerer Zeit zu erledigen.

Vielleicht hatte ich auch Angst davor wieder hinaus in diese böse Welt zu müssen. Denn ich wusste: Wenn ich hier herausgehe, muss ich wieder arbeiten, beziehungsweise werde ich wieder arbeiten gehen. Ich war danach, glaube ich, sogar noch zwei Wochen oder eine Woche krank geschrieben. Und dann hat man diese Wiedereingliederung gemacht, die ich im Nachhinein in der Form nicht mehr machen würde. Denn diese Wiedereingliederung sah so aus, dass man erst mit zwei Stunden wieder anfängt. Man schafft nichts. Also während der Zeit war auf jeden Fall das Problem, ich bin hingekommen und wusste: Ok, zwei Stunden habe ich jetzt Zeit. Danach muss ich gehen. Und ich habe dann gedacht, ich müsste in zwei Stunden das Pensum von acht Stunden schaffen.
Aber das zeigt mir, dass ich da diesen Knacks habe oder diesen Knacks hatte. Und dann wurden aus diesen zwei Stunden vier Stunden. Da dachte ich schon fast: „Super. Jetzt habe ich wenigstens vier Stunden Zeit um mein Pensum zu schaffen.“ Und da würde ich im Nachhinein sagen, das würde ich versuchen anders anzugehen und zu sagen: „Nein. Da machen wir eine andere Lösung.“ Ich weiß nicht, was es da für eine Lösung für mich gäbe, aber so ist das rückblickend für mich ein Fehler gewesen. „Fehler“ klingt jetzt zu extrem, aber das kann man bestimmt anders organisieren.

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