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Oliver Schmittke fand die Gruppentherapie hilfreich, in der jeder seine Sorgen schildern konnte.

Ich hatte mit einigen eine Gruppentherapie. Der Eine hatte einen Autounfall, die Andere einen Hirntumor, der Dritte hat einen Impfschaden. Das heißt, der hatte irgendwelche neurologischen Reize, die er falsch verarbeitet hat oder die sein Gehirn falsch verarbeitet hat. Das waren alles für mich auch faszinierende Dinge. Man hat gemerkt, jeder leidet auf eine andere Art und Weise. Jeder hat seine Schmerzen anders an den Tag gebracht als ich und trotzdem hat man so eine Gemeinsamkeit gefunden. Man hat zusammen gelacht. Man hat zusammen geweint. Und das hat mir geholfen. Mir hat diese Gruppentherapie extrem geholfen.
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Es waren Leute dabei, die haben einen Paraglide-Unfall, also mit ihrem Flugschirm einen Unfall gehabt und die konnten sich keine drei Namen merken. Das war für mich so, wo ich dachte: Ja. Danke.
Ich habe auch oft für mich gedacht: Schlimmer geht immer. Nur in der ersten Situation ist es für einen selbst natürlich das Schlimmste, was passieren kann. Dieser Kontakt zu anderen Patienten, der hilft einem auch, weil man merkt: Ok, was ist das Problem und was ist deine Sorge? Jeder Mensch hat seine Sorgen und die sind wahrscheinlich sogar vor den Schlaganfällen schon dagewesen. Die haben sich ein Stückweit verschoben durch diese Episoden. Aber, mein Gott, das ist so.

Neurologische Reha nach einem Schlaganfall

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