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Michael Ruf wundert sich, dass viele Patienten die Reha als ein feststehendes Muster sehen und z.B. sich nicht bei Bedarf um eine Verlängerung bemühten.

War Verlängerung ein Thema?
Für mich nicht, aber für manche schon. Und bei manchen wurde es vom Arzt angeraten zu verlängern. Die Patienten waren dann unterschiedlich glücklich darüber. Es gab aber auch die Möglichkeit für die Patienten, sich um eine Verlängerung zu bemühen. Ich glaube aber, dass viele... man wurde ja nicht gefragt: „Möchten sie verlängern? Dann müssen sie das und das beantragen“. Sondern die Patienten hätten selber sagen müssen: „Ich habe das Gefühl, ich brauche noch mehr Zeit und, mit dem Arzt zu sprechen, um diesen Antrag anzustoßen." Und viele sehen diese Reha als so feststehendes Muster und da kann man nicht dran drehen. Drei Wochen sind drei Wochen und danach ist vorbei. Dass man da vielleicht auch ein paar Bedürfnisse anmelden könnte und sagen: „Leute, ich habe das Gefühl, ich könnte eine Woche länger brauchen, weil.“ Das stand nicht zur Debatte. Es hätte theoretisch auch die Möglichkeit gegeben zu sagen, nach zwei Wochen: „Leute, mir bringt das jetzt hier nichts mehr. Ich weiß jetzt, was ich tun kann. Aber ich brauche jetzt keine Woche mehr" und hätte dann auch früher gehen können. Aber ich habe nicht mitbekommen, dass das genutzt worden wäre.

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