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Michael Ruf erzählt, wie die Anwesenheit überprüft wurde und dass die Kostenträger sicherstellen wollen, dass die Patienten die Zeit sinnvoll nutzen.

Alle Veranstaltungen, die da waren, hat man sich in seinem Therapieplan abzeichnen lassen. Damit die einfach nachvollziehen können, ist der nur zum Urlaub hier oder tut der auch was für sich.
Wurde das kontrolliert da?
Davon gehe ich aus. Ja, also außer bei den Vorträgen, das war jetzt was anderes. Aber ansonsten war die erste Handlung, egal ob das jetzt eine Sportveranstaltung war oder ein Beratungsgespräch, dass jeder seinen Therapieplan vorgelegt hat und die Therapeuten haben ihn dann abgezeichnet. Oder sie haben es umgekehrt gemacht. Sie hatten eine Liste, haben den Namen aufgerufen und dann: „Okay anwesend, anwesend.“ Ich habe mal ein oder zwei Termine verpasst. Es hat mich niemand darauf angesprochen (lacht). Aber wenn das Ganze aus dem Ruder gelaufen wäre, dann hätte sich das sicher irgendwie bemerkbar gemacht. Ist ja auch klar. Diese Reha, auch wenn die Klinik jetzt nicht sehr viel Geld kriegt, relativ gesehen pro Tag, kostet das dann trotzdem eine ganze Menge. Ob jetzt Kasse oder Rententräger. Und, wenn die das bezahlen, möchten die natürlich, dass die Patienten sich dabei was rausholen und damit meinen sie nicht drei Wochen irgendwo kostenlos essen und schlafen. Und von daher wurde das von den Therapeuten schon ernst genommen, festzustellen, wer von den angemeldeten Leuten anwesend ist oder nicht. Wenn irgendwas nicht gepasst hätte, hätte man sich bei diesem Planungsbüro einfach austragen lassen können.
Haben Sie das mal gemacht?
Nein. Ich habe mich lediglich mal dort zu einem Kochkurs angemeldet. Also da konnte man mit denen ja reden und sagen: „Hm, der Termin passt mir nicht, könnten wir vielleicht auch ein anderes Mal machen, zum Verschieben“. Das habe ich auch dann mal in Anspruch genommen.

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