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Tobias Brenk hatte großen Ärger mit der Krankenkasse, die nicht über seinen Antrag entschied, so dass er keinen Widerspruch einlegen konnte.

Die Kasse, die schicken manchmal so Informationsbriefe. Dann wird hinterher behauptet, es handelt sich um einen Bescheid. Das ist ein Unterschied. Also wenn die Kasse einen ordnungsgemäßen Bescheid schickt, dass über eine Maßnahme entschieden worden ist und sie bescheiden einem, dass jetzt was Bestimmtes gemacht wird oder nicht,
dann muss darüber "Bescheid" stehen. Und wenn darüber "Bescheid" steht, dann kann man zum Beispiel einen Widerspruch einlegen und irgendwann vor das Sozialgericht gehen.
Die Krankenkasse hat aber vermieden über ihre Mitteilungen „Bescheid“ zu schreiben. Und wenn man dann dort sagt: „Also damit bin ich nicht einverstanden, mit dem, was Sie mir da mitteilen“, dann haben die zum Beispiel zu mir immer gesagt: „Naja, wieso? Wieso gehen Sie denn hier in Widerspruch, das ist doch gar kein Bescheid.“ Ich sage: „Ich bin ja nicht in Widerspruch gegangen. Ich weiß, dass es kein Bescheid ist. Steht ja auch nicht Bescheid drüber.“ Deswegen bin ich auch nicht in Widerspruch gegangen, ich habe aber auch nicht zugestimmt. Das ist ja der Knackpunkt dabei. Also wenn sie mir keinen Bescheid schicken, dann kann ich auch nicht zustimmen. Ich kann weder in Widerspruch gehen noch zustimmen. „Ja, wissen Sie, dann schicken Sie einen Bescheid.“
Das wollten Sie aber nicht. Dann sage ich: „Ich bin nicht in Widerspruch gegangen, ich habe auch nicht zugestimmt. Sie haben mir irgendeine Information mitgeteilt. Das interessiert mich aber nicht. Ich habe etwas beantragt und zu diesem Antrag muss es irgendwann einen Bescheid geben. Entweder bescheiden Sie jetzt abschlägig oder nicht.“ Das war ja der Punkt.
Bis dahin, dass sie mich irgendwann am Telefon angeschrien haben. Das war dann die Krönung des Ganzen. Also man muss auch deutlich sagen: Man landet irgendwann, je penetranter man ist, immer bei denselben Sachbearbeitungszentren. Nicht mehr in der Telefonhotline, sondern irgendwann tatsächlich bei den zehn, fünfzehn Bearbeitern in dem Großraumbüro, die dann so übrig bleiben. Weil der Fall sozusagen schon zur Chefsache gemacht ist. Obwohl es sich dabei dann um geschulte, fachkompetente Menschen handelt, lässt der Ton am Telefon deutlich zu wünschen übrig.
Ich habe mir irgendwann verbeten, dass die mich behandeln wie irgendeinen Hilfsschüler. Das habe ich auch so gesagt. Denn wirklich: Die haben einen Tonfall am Telefon. Und sind dermaßen bevormundend und unhöflich. Also sie degradieren einen eigentlich zum unmündigen Bittsteller. Unabhängig davon, dass man jahrelang Krankenkassenbeiträge zahlt oder nicht. Das mussten wir uns mehrfach deutlich verbitten, dass mit uns so umgegangen wird. Also wir sind immerhin noch mündige Bürger und wenn, wie gesagt, dann solche Sachen passieren: Bescheid, nicht Bescheid, Mitteilung, irgendwas oder so. Also sie haben ja angefangen spitzfindig zu werden.

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