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Tobias und Melanie Brenk erlebten, dass das Klinikpersonal bei der Beantragung einer gemeinsamen stationären Reha überfordert war.

Melanie Brenk: Die Beantragung lief im Krankenhaus. Dort hatte der soziale Dienst die Antragsformulare ausgefüllt und zur Krankenkasse geschickt. Sowohl bei dir als auch bei mir.

Tobias Brenk: Ja.

Melanie Brenk: Und noch bevor ich ins Krankenhaus gefahren bin, hast du schon die erste Abfuhr bekommen. Mit dem Hinweis: Nein, kriegst du nicht, du kriegst nur eine ambulante Reha.

Tobias Brenk: Ja.

Melanie Brenk:
Da war für mich schon im Krankenhaus klar: Das muss anders laufen. Ich muss den sozialen Dienst noch mehr in die Spur schicken und darauf aufmerksam machen, dass es mit einem Antragsschreiben nicht gemacht ist in unserem Fall.

Tobias Brenk:
Ja. Die vom sozialen Dienst hat sich das einfacher vorgestellt, so als Standardverfahren. Die hatte so etwas vorher auch noch nicht gehabt.

Melanie Brenk:
Nein, hatte sie noch nicht.

Tobias Brenk:
Es ist ja auch schwierig. „Ja, so einen Fall hatte ich noch nicht, ich weiß gar nicht, was ich machen soll.“

Melanie Brenk:
Ja, die waren auch ein bisschen hilflos. [...] Ich habe dann die Ärzte gebeten, sich da sofort mit reinzuhängen, etwas zu schreiben, dass es eben ambulant nicht abzudecken ist. Auch schon allein wegen der Kinder und der Versorgung und dem ganzen Hin und Her. Wenn dann doch mal etwas nicht gut funktioniert morgens oder abends während dem Zubettbringen. Dass man nicht in der Lage ist, die Kinder zu versorgen. Dass man sich einfach ambulant nicht wohlfühlt. Dass man in einer Rehaklinik besser beschützt ist in dem Moment. Ich hatte also meine Argumente vorgebracht und die Ärzte sind dann glücklicherweise mit eingestiegen und haben ihre Schreiben geschrieben und geschickt.

Tobias Brenk:
Ich denke aber nach wie vor, dass es ein grundsätzliches Problem war.

Melanie Brenk:
Natürlich.

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