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Marina Horvat schildert, dass sie zahlreiche zusätzliche Bescheinigungen einreichen musste.

Ich hatte mit enorm vielen Bescheinigungen und Briefen bezüglich der Kindesbetreuung zu tun, von meinem Arbeitgeber, von dem meines Mannes. Dann noch eine Bescheinigung und noch eine. Und immer war es nicht ausreichend. Also das fand ich dann schon ein bisschen lächerlich zum Schluss. Ich meine, mein Sohn ist schon zehn, aber das Alter allein macht es ja nicht, sondern mein Mann hat einfach so einen Beruf, bei dem er viel geschäftlich unterwegs ist und die Zeiten oft nicht selbst bestimmen kann.
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Ich weiß nicht, wie oft; ich glaube, wir mussten jeder drei Nachweise von der Arbeit. Bei meinem Mann stand, dass er keine festen Zeiten hat und manchmal auch am Wochenende arbeitet. Und da war wieder nichts zu machen. Sie wollten es noch genauer und noch genauer. Ich musste meine Dienstpläne kopieren. Ich hatte Nachweise, wo sämtliche Arbeitszeiten standen, die in Frage kommen.
Und das war dann auch nicht genug. Ich musste bei den Dienstplänen alles ausschneiden wegen des Datenschutzes, da meine ganzen Kollegen die nichts angehen. Dann konnten sie natürlich mit den ganzen Abkürzungen nichts anfangen und deswegen musste ich für jede Abkürzung den jeweiligen Dienst dazu schreiben. Also das fand ich dann schon... ja.
Und dann musste ich von der Hort-Betreuung unseres Sohnes eine Bescheinigung holen, von wann bis wann die Betreuung ist und wann in der Regel die Schule aus ist, wie weit die Schule entfernt ist vom Hort, wie er dahin kommt, wie er zurückkommt und so weiter.

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