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Katharina Maulwurf berichtet, dass die Klinik sie aus Eigeninteresse arbeitsfähig entließ, obwohl sie so beeinträchtigt war, dass sie eine Teilerwerbsminderungsrente beantragen wollte.

War Rente denn in [Kurort] jetzt ein Thema?
Für mich bisschen im Hintergrund, im Hinterkopf. Es war die Angst. Oder es war die Überlegung, gehe ich auf Teilerwerbsminderungsrente, um für mich den Druck herauszunehmen und zu sagen: Ich bin sozusagen nur noch teilweise erwerbsfähig und gucke, was da noch geht. Und natürlich die Angst, wenn ich nicht fit werde: Was ist die Perspektive? Und es ist ja genauso gelaufen. Ich bin nicht, ich bin seit [Jahreszahl] nicht mehr arbeitsfähig gewesen. Also ich wurde dann irgendwann arbeitsfähig erklärt, weil das Krankengeld auslief. Ich war es aber nicht.
Und war das in [Kurort] ein Thema, dass es da Anlaufstellen für gab oder dass das ein Thema werden konnte?
Nein. Also Tipps in der Richtung habe die gar nicht gegeben. Das war für die auch, wie soll man sagen? Es war nicht vorgesehen, dass sie jemanden nach fünf Wochen nicht arbeitsfähig entlassen. Das ist ein Offenbarungseid für die Klinik. Das geht nicht. Und selbst, wenn das dann wie bei mir so läuft, man gibt es nicht mehr zu. Weil man ja Angst hat. Ja, dann kommt wieder die Rentenversicherung und sagt: „Ja, da hättet ihr euch mal Mühe geben müssen.“

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