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Mangelnde Spürbarkeit und Wissen um Folgeschäden

Viele Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 spüren ihre Erkrankung kaum oder gar nicht, da hohe Blutzuckerwerte in den allermeisten Fällen keine Beschwerden verursachen. Allerdings führt das Wissen um die Folgeschäden, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel entstehen können, zu einer wichtigen emotionalen Erfahrung: Viele unserer Interviewpartnerinnen und -partner berichten, dass die Sorge um Folgeerkrankungen sie motiviert, bei der Behandlung und Kontrolle des Diabetes aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

Obgleich er den Diabetes eine schleichende Krankheit ohne Symptome erlebt, kennt  Sebastian Bayer mögliche Folgeerkrankungen.

Für Susanne Weigand ist die körperliche Leistungsfähigkeit ein kostbares Gut. Deswegen achtet sie auf sich und fühlt sich auch verantwortlich für ihren Körper.

Anita Wagenschmidt sorgt sich bei Kontrolluntersuchungen stets, ob wirklich alles in Ordnung ist. Sie erlebt diese Sorge als eine Art Mahnung und Motivationsschub.

Regina Weigl achtet genau auf ihre Füße. Sie denkt, dass viele Amputationen vermieden werden könnten, wenn die Ärzte mehr darauf achten und besser darüber aufklären würden.

Kurt Bröcker stellt fest, dass Menschen die Gedanken an Krankheit und Tod gerne vermeiden. Erst wenn es einen selbst betrifft, lässt man sie zu.

Die Sorge um mögliche Folgeerkrankungen beim Diabetes kann in Angst umschlagen, die lähmt, statt zu motivieren. Sich nicht von den eigenen Gefühlen beim Thema Krankheit und Tod überwältigen zu lassen, halten einige unserer Interviewpartnerinnen und –partner deshalb für sehr wichtig.

Regina Mosbach vertraut darauf, dass sie auch mit negativen Folgen und Ereignissen fertig werden wird.

Horst Opitz versucht, die Angst vor der eigenen Sterblichkeit mit Humor zu nehmen.

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