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Die Behandlung mit Insulin

Anders als bei anderen Erkrankungen, z.B. auch beim Diabetes mellitus Typ 1, führt die Diagnose eines Typ 2-Diabetes nicht zu einer einmaligen Entscheidung bezüglich der Behandlung. Die individuelle Entwicklung der Blutzuckerwerte muss laufend überprüft und die Therapie dementsprechend angepasst werden. Generell gilt: Zunächst kann eine Veränderung des Lebensstils mit mehr körperlicher Bewegung und Ernährungsumstellung die Blutzuckerwerte stabilisieren. Wenn diese Lebensstilveränderungen nicht oder nicht mehr ausreichen, können verschiedene Medikamente in Tablettenform weiterhelfen. Manchmal muss auf Veränderungen mit der Umstellung auf das Spritzen von Insulin reagiert werden. Einige unserer Interviewpartner, die derzeit nur Tabletten nehmen, wissen um diesen Verlauf der Therapieanpassung.

Joachim Fellkamp hat keine Angst vor einer Umstellung auf Insulin, auch wenn er sich eine solche nicht wünscht.

Ernst Ritter wünschte sich eine Umstellung auf Insulin, um seine Bauchspeicheldrüse nicht zu stark zu strapazieren.  

Einige haben jedoch Bedenken, auf Insulin angewiesen sein zu müssen, und sorgen sich um eine Verschlechterung ihrer Blutwerte. 

Petra Krause hält sich eisern an ihren Ernährungsplan, um nicht spritzen zu müssen.

Renate Hoffman erachtet es als Selbstbetrug, ungesundes Essen durch Insulinspritzen auszugleichen. 

Siegfried Degenhardt hat schon viele Diabetiker beim Insulinspritzen beobachtet. Für ihn ist es eine Horrorvorstellung, selbst spritzen zu müssen. 

Renate Hoffman hat die Heparinspitzen nach ihrer Knieoperation in schlechter Erinnerung und findet Spritzen generell schlimm.

Ist die Insulintherapie nicht mehr zu umgehen, kostet es zunächst einige Überwindung, sich auf das Spritzen einzustellen.

Johannes Meier brauchte lange, um seine erste Spritze zu setzen.

Holger Schneider hatte anfangs Angst vor dem Schmerz. Nach einer kurzen Lernphase spritzt er heute routiniert und hat seine Blutzuckerwerte besser im Griff.

Rückblickend stellen jedoch viele unserer Interviewpartner fest, dass die Umstellung auf das Spritzen von Insulin weniger schlimm war als die vorherigen Vorstellungen darüber. So berichten einige, dass der Umgang mit dem Insulin heute keine Probleme mehr bereitet.

Helmut Schrader hatte in der Anfangszeit Probleme bei der Umstellung auf Insulin. Seine Arbeitszeiten ermöglichten es ihm kaum, regelmäßige Mahlzeiten einzunehmen.

Beate Schmitz hatte vor allem Angst vor dem Blutzuckermessen – im Nachhinein stellte sich dies als weniger schlimm als erwartet heraus.

Susanne Weigand hatte einen zu hohen Blutzucker-Langzeitwert. Sie musste sich entgegen ihrem Wunsch auf Insulin einstellen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sie sich daran gewöhnt.

Peter Busch wollte nicht spritzen. Seine Ärztin konnte ihn von einer Umstellung überzeugen, was er im Nachhinein als richtig erkennt.

Horst Opitz kommt gut mit dem Spritzen zurecht, auch wenn er zuvor eine Antipathie dagegen hatte.

Einige der Interviewpartner berichten, dass sie bei ihrer Insulineinstellung praktische Unterstützung erhielten. Während einer Kur kann auch das Spritzen von Insulin angeleitet und geübt werden.

Holger Schneider führte während seiner Kur viele Einzelgespräche und erlernte so das Spritzen.

Horst Opitz wurde während eines Kuraufenthaltes gut ans Insulinspritzen herangeführt. Er würde dies jedem empfehlen.

Eine Cortisonspritze löste bei Horst Opitz hohe Blutzuckerwerte aus. Er ließ sich in einer Klinik mit Insulin einstellen. Mit der Umstellung kommt er gut zurecht.

Susanne Weigand hatte lange keine Schwierigkeiten mit dem Insulin. Eine emotional schwer belastende Lebensphase brachte sie allerdings aus dem Gleichgewicht. Von einer Kur erhofft sie sich neuen Schwung. 

Peter Busch kann seine Ärztin bei hohen Blutzuckerwerten telefonisch um Rat fragen. 

Viele der Interviewpartner, die schon Routine im Spritzen von Insulin gewonnen haben, nehmen diese Behandlung als kaum belastend wahr. Sie sind mittlerweile Experten, wissen, worauf es ankommt und reagieren auf Veränderungen sehr selbstständig.

Karl-Heinz Fischer fühlt sich nicht krank. Er besitzt Routine, was das Messen seines Blutzuckerwertes und das Spritzen von Insulin angeht.

Karl-Heinz Fischer hat sich gut ans Spritzen gewöhnt. Er hat seinen Lebensrhythmus darauf eingestellt und empfindet es nicht als Belästigung.

Holger Schneider geht offen mit seiner Krankheit um und klärt seine Freunde über seine Insulinspritzen auf. 

Peter Busch stellt fest, dass sein morgendlicher Blutzuckerspiegel niedriger ist, wenn er abends später gespritzt hat. 

Ein wichtiges Hilfsmittel zum Spritzen von Insulin sind Pens.

Anita Wagenschmidt ist froh, dass es heute mit den Pens so einfach ist, Insulin zu spritzen. Die Nadel wechselt sie möglichst jedes Mal.

Ernst Ritter erachtet das Spritzen mit einem Pen als problemlos. Wichtig sei die tägliche Auswechslung der Nadeln.

Ernst Ritter sieht in seiner Selbsthilfegruppe die Folgen davon, wenn die Nadeln nicht täglich gewechselt werden.

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