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Einstellung zu Ärzten und Arztbesuchen

Die Diagnose einer chronischen Krankheit erfordert oft regelmäßige Arztbesuche. Um Folgeerkrankungen zu verhindern, haben neben Hausärzten auch Spezialisten (z. B. Diabetologen) eine wichtige Rolle. Unsere Interviewpartner haben hierbei sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Manche nutzen das Angebot regelmäßiger Untersuchungen beim Arzt gern.

Anita Wagenschmidt ist dankbar, eine gute medizinische Versorgung in Anspruch nehmen zu können

Günther Brockmann setzte nach Beendigung seiner Berufstätigkeit seine früher beruflich bedingten, regelmäßigen und umfassenden Kontrolluntersuchungen fort, wodurch sein Diabetes schon früh erkannt wurde.

Einige der Interviewpartner erklärten sich zudem bereit, die Ausbildung von medizinischem Personal zu unterstützen.

Helene Fricke beteiligt sich regelmäßig bei Prüfungen für Physiotherapeuten und der Ausbildung von Studenten.

Siegfried Degenhardt erlaubt den Medizinstudenten in der Praxis seines Hausarztes bei seinen Untersuchungen dabei zu sein.

Beate Schmitz versteht nicht, warum so wenige Patienten sich von den angehenden Ärzten in Unikliniken untersuchen lassen.

Helene Fricke sorgte bei einer Augenuntersuchung im Beisein von Studenten für Spaß.

Andere halten regelmäßige Arztbesuche nicht für notwendig oder fürchten sich sogar davor.

Holger Schneider hat als junger Mann wenig auf seine Gesundheit geachtet und gern und oft „Party gemacht“. Genauso unbeschwert lebte er auch in den ersten Jahren mit seinem Diabetes.

Johannes Mayer hatte lange das Gefühl, keinen Arzt zu brauchen.

Beate Schmitz graut es manchmal davor, ihre Blutwerte mit dem Arzt zu besprechen, wenn sie selbst das Gefühl hat, dass sie nicht gut sind.

Wenn die Kontrolle der Blutwerte ansteht, wird Ursula Böker häufig unruhig.

Die Erfahrungen mit Ärzten können auch mit Enttäuschungen oder Missverständnissen verbunden sein. Viele erinnern sich an Situationen, in denen sie sich nicht ernst genommen fühlten oder ihnen nicht geglaubt wurde.

Antonia Winkler findet es schwer, den passenden Arzt zu finden.

In der Universitätsklinik fühlte sich Beate Schmitz nicht ernst genommen und kam sich wie eine Nummer vor.

Ernst Ritter hat das Gefühl, dass Ärzte alle seine Beschwerden einfacherweise auf den Diabetes zurückführen, auch wenn sie vielleicht gar nichts damit zu tun haben.

Nicht immer finden die Ärzte die passende Behandlung. Einige unserer Interviewpartner haben schon erlebt, dass ihnen Cortison gespritzt wurde, obwohl sie Diabetiker sind.

Horst Opitz wurde von seinem Arzt nicht gefragt, ob er Diabetiker sei. Er findet aber, dass auch Ärzte mal Fehler machen können.

Obwohl Harry Ebert den Arzt darauf hinwies, dass er Diabetes hat, erhielt er Cortison.

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