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Sedat Gencay erlebte seinen Herzinfarkt wie einen „Schlosserhammer vor das Gesicht“. Dadurch wurde ihm bewusst, dass er krank ist.

Ach so, bevor ich das - das Ausschlaggebende war, dass ich nach [Ortsname] gegangen bin, der Herzinfarkt. Ja, das war ein - ja, wie soll ich das sagen? - als ob man einem ein Schlosserhammer vor das Gesicht schlägt. Also mein Diabetes war so weit gekommen, dass meine Organe, also das Herz angegriffen wurde. Fett, Cholesterin war sehr hoch, Blutdruck, wie gehabt sehr hoch. Also, zum Herzinfarkt kann ich nur sagen, ich habe es als erstes nicht als Herzinfarkt erlebt. Ich hatte Schmerzen in der Brust, die Nacht durch bis am Tage. Ich habe gedacht, es geht weg. Ich bin nicht in die Notaufnahme gegangen. Ich bin am nächsten Tag zum Hausarzt, ja. Ich habe mich auch- Danach habe ich auch gelacht, muss ich ehrlich sagen. Weil ich habe es nicht realisiert, dass es ein Herzinfarkt war. Bis er mich auf ein Fahrrad gesetzt und alles angeschlossen hat und dann gesehen hat, dass es ein Herzinfarkt gewesen ist. Gott sei Dank, nicht so schlimm.
Aber es war ein Herzinfarkt. Sofort wurde ich eingeliefert, Krankenhaus [Name] hier in [Ortsname], bei Doktor - Namen will ich nicht nennen. Und dort wurde also ein Herzkatheter gemacht, zwei Stents eingelegt und ein Herzkranzgefäß haben sie nicht mehr retten können. Der ist in die Walachei gegangen. Ja, und ab da war es mir bewusst, dass ich krank bin und dass der Diabetes - ich spürte ihn nicht, wie immer, noch dass ich zuckerkrank bin. Aber die Folgeerscheinungen, Blutdruck, Herzinfarkt, die waren richtig, richtig heftig.

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