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Regina Weigl spricht in ihrer Funktion als Leiterin der Selbsthilfegruppe auch mit behandelnden Ärzten vom Mitgliedern aus ihrer Gruppe.

Also Sie meinen, dass ich was geregelt habe beim Arzt, ja? Das mache ich öfters, wenn ich merke, dass von dem Diabetiker wenig Mitarbeit kommt, und die Werte sehr schlecht sind, versuche ich erst ihm zu helfen, gemeinsam und wenn ich aber merke, es hat keinen Sinn, dann rufe ich den Doktor oder auch den Diabetesberater - die Beraterin oder den Berater an, spreche das mit ihm durch und das wird immer gut angenommen. Wir reden dann drüber. Ich kenne die Leute fast besser, wie die Ärzte dann, ja? Weil die kommen ja nur einmal im Quartal zum Diabetologen. Und dann besprechen wir das und dann versuchen wir das, ob das klappt. Also das mache ich öfters. Wenn da so Sachen sind, die man in der Selbsthilfegruppe, wo ich auch nicht dazu berechtigt bin, das zu ändern. Dann rufe ich eben den Diabetologen oder auch eben den Diabetesberater, meist rufe ich den Diabetesberater an und sage: "Mensch hören Sie zu, den müssen Sie sich mal rein bestellen, da geht das nicht. Ja? Wir müssen das ändern, der Mann läuft mit 2-300ter Werten rum und das kann man auf die Dauer nicht verantworten." Und das ist immer ein gutes Echo. Ich habe noch nie - ob es nun ein Doktor ist oder ein Diabetesberater ist - noch nie erlebt, dass sie nicht drauf eingegangen sind.

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