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Die Einstellung auf Insulin im Krankenhaus war für Regina Weigl ein Erfolgserlebnis.

Ja, die Zeit im Krankenhaus war für mich an für sich eine gute Zeit, muss ich schon sagen. Und diese Einstellung auf Insulin fiel mir überhaupt nicht schwer. Ich hatte keine Probleme mit dieser Einstellung. Aber das ist auch dank meines Berufes, ich konnte ja schon spritzen. Ich musste das ja nicht mehr lernen. Und Sie wollen ja von mir wissen, wie das war. Also für mich war es keine schwierige Zeit. Sondern eine sehr positive auch vom Psychischen her. Ich habe gesehen: es wurde alles besser und du musstest lernen damit umzugehen und im Krankenhaus wurde man da sehr unterstützt. Soweit sie es können. Es wurden eben diese regelmäßigen Blutzuckerkontrollen gemacht und wenn man dann eben am Tagesende sah: „Aha, das Insulin hat sehr viel gebracht und es geht dir wieder gut heute. Du hast sehr schöne Werte.“ Das war dann immer ein Erfolgserlebnis. Das war immer ein Erfolg. Jeder Tag war ein Erfolgserlebnis und ich habe das sehr positiv empfunden alles. Das war schon eine große Erleichterung. Darum ist es heute auch ganz anders - so wenn ich solche Leute betreue- denen rate ich so schnell wie möglich Insulin zu spritzen. Weil, erstens entlastet es die Bauchspeicheldrüse und man hat - früher hieß es ja auch so, also zu meiner Zeit war es noch so: „Einmal spritzen immer spritzen.“ Und das muss heute gar nicht mehr sein. Heute kann es sein, dass Menschen auch wieder zurück auf Tabletten gehen können, wenn sie ein bisschen an Gewicht verlieren und so weiter. Also das kommt dann immer vom - bei mir war das eben so, damals war es eben noch so, dass man dann spritzen musste. Und ich muss sagen, ich habe das als sehr gut empfunden. In der Zeit wurde auch sehr gut betreut. Das war auch sehr wichtig. Ist leider heute auch anders geworden. Schade.

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