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Regina Mosbach wird manchmal doof angesprochen, wenn sie walked. Auch ihr Mann nimmt ihr manchmal den Mut. Dennoch rafft sie sich auf und ist hinterher sehr glücklich.

Man wird manchmal doof angesprochen. Aber die meisten wissen ja, dass ich Diabetes habe und mich bewegen muss. Viele finden es ja auch gut. Aber es gibt auch solche Reaktionen. Und das verstehe ich irgendwo nicht. Es ist doch egal, welche Krankheit man hat. Es ist doch gut, wenn jeder ein Tuck für sich tut. Und egal, ob es zum Schießen aussieht, weil man dick ist und moppelig und mit Stöcken rumläuft oder nicht. Es gibt auch negative Einstellungen von den Mitbürgern. Und das finde ich sehr schade. Wo eigentlich jeder über Krankheiten Bescheid weiß. Und Viele sagen: „Diabetes ist nicht schlimm. Kann man mit leben." Kann man. Ja, aber nur wenn man auch ein Tuck was dafür tut. Und so ist es mit jeder Sache. Und das wollte ich nur sagen. Ein Partner kann einen auch ein bisschen dazu nicht zwingen, aber ein bisschen den Mut nehmen. Und dass man sagt: „Ach, ich mache nichts, ich bin faul." Es passiert vielleicht einmal die Woche, aber jeden Tag nicht. Ich raffe mich dann trotzdem auf und sage: diese Stunde- Und dann hinterher, wenn ich gegangen bin, bin ich natürlich froh. Dann sage ich: "Wow, jetzt hast du eine ganze Stunde was für dich getan, ein bisschen Kalorien verbraucht, bist draußen in der Natur gewesen." Ich bin sowieso ein Naturmensch. Das ist herrlich. Das liebe ich. Und mir dürfte nichts Schlimmeres passieren. Wenn ich mal im Rollstuhl sitzen würde oder nicht laufen könnte, ich weiß nicht, was ich dann täte. Das wäre schlimm für mich.

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