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Regina Mosbach konnte sich nach und nach an ihre Krankheit gewöhnen.

Naja, bis man sich da reingefuchst hat - ein knappes Jahr war es - da hatte ich so meine Schwierigkeiten. Weil man das ja irgendwie auch nicht so wahrhaben möchte. Und man sieht das auch alles nicht so, was man darf und was nicht. Wer sich vorher da nie drum gekümmert hat, da fällt das ja einen Tuck schwerer. Oder wer das in der Familie selbst nie hatte, da fällt das ja schwerer. Wenn aus der Familie schon mal einer ist mit Diabetes, egal ob Typ1 oder Typ2, da ist das ja was ganz Anderes. Der hat ja schon eine Vorahnung und weiß, wie derjenige so einen Tuck sich danach gerichtet hat. Aber wer das nie in der Familie hatte und eigentlich so nie drauf geachtet hat, dem fällt das schon ein bisschen schwieriger. Das ist dann Neuland. Das ist ja als wenn Sie was lernen möchten und noch nie was von gehört haben und sich in Ihre Bücher reinfuchsen müssen, so muss ich dann auch nachschlagen. Oder wo dran teilnehmen, um mich da zu erkundigen und nach zu richten, wie ich dann danach zu leben habe. Das ist richtig. Das ist eine leichte Umstellung. Aber der Schreck ist größer als das, was dann wirklich vorhanden ist. Wenn es nicht gleich ganz rapide schlimm ist, dass einer sofort spritzen muss, wenn es so hoch ist. Kann ja auch passieren. Aber wenn es bei einem kontinuierlich und vom Arzt früh genug erkannt worden ist, so wie bei mir, dann kann man das peu à peu sich langsam reinfuchsen. Dann hat man auch die Zeit und dann schadet es auch noch nicht so viel bis man das hundertprozentig im Griff hat. Hundertprozentig kann es sowieso niemand haben. Denn dann würde es ja auch keinen geben, der sich spritzen täte. Der würde es ja dann auch so schaffen. Also von daher: Man schafft das. Es ist eine Einstellungssache.

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