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Harry Ebert war mit der Klinik sehr zufrieden. Allerdings hat er die Erfahrung gemacht, dass viele die Behandlung nicht ernst genommen haben.

Aber sonst wäre ich nie abgeneigt, wenn mein Arzt sagt: „Ja, wir müssen mal wieder in eine Diabetesklinik." Sofort. Also ich bin mit [Ortsname] zufrieden. Ich bin da sehr gut behandelt worden. Ich sage immer wieder: „Es gibt ja Leute, die über alles meckern, wenn sie woanders sind, aber es zu Hause nicht besser haben." Aber woanders geht es gar nicht. Da geht es schon los, wenn hier der Löffel nicht richtig liegt beim Essen und, und, und. Dann geht das Kritisieren los. Man sieht und hört ja auch am Tisch, was dann da sich so abspielt. Aber zu Hause es auch nicht besser haben, aber dann kritisieren. Da waren natürlich welche bei: „Oh, ich war da und da. Viel besser und dieses und jenes". Ich sage: „Du, wenn ich einmal hier in der Klink bin, ich muss mich auch irgendwie anpassen. Ich kann nicht irgendwo hinkommen und will hier meine Methoden durchdrücken." Das ist ein Ding, was nicht geht. Wenn es heißt: Ich bin da und soll da abnehmen, dann muss ich mich da auch dran halten und muss nicht sagen: „Ja, es ist jetzt fünf Uhr. Jetzt sind die ganzen Anwendungen vorbei. Jetzt gehe ich los. Da oben ist ein Café. Da gehe ich erst mal hin und drücke ein Stück Torte rein und so." Das ist alles passiert. Und sind sie hingekommen und hatten Wein gesoffen und haben dort abends noch Theater gemacht im Aufenthaltsraum. Haben sich natürlich nachher gewundert, dass sie rausgeflogen sind. Ich sage: „Ja, wenn ich nun hierher komme, dann muss ich mich auch ein bisschen danach halten." Denn die Kasse zahlt ja nicht hier irgendwie für dass ich mal 14 Tage schön Urlaub machen kann. So geht es ja nun auch nicht. Das geht ja nun auch nicht. Aber das sehen eben viele auch nicht ein. Die meinen: „Wir können unsere Sache selber durchziehen." Und dann schimpfen sie über die Ärzte. Dass die dann mal streng durchgreifen müssen, das ist eine Selbstverständlichkeit für mich. So sehe ich die Sache jedenfalls.

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