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Portrait

Die Erfahrungen von Anita Wagenschmidt

Frau Wagenschmidt ist zum Zeitpunkt des Interviews 74 Jahre alt und Rentnerin. Sie ist geschieden, hat zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Vor etwa 25 Jahren wurde bei ihr der Diabetes festgestellt, der zunächst mit Tabletten behandelt wurde. Seit etwa 15 Jahren spritzt sie Insulin.

 

Vor etwa 25 Jahren entdeckte der Arzt bei einer Routineuntersuchungen, dass ihr Nüchternblutzucker stetig stieg. Da ihre Eltern beide Diabetes Typ 2 hatten und sie die Einschränkungen der Eltern erlebt hatte, war die Diagnose zunächst ein Schock für sie. Frau Wagenschmidt hatte bereits bemerkt, dass sie immer sehr durstig war und sich sehr müde fühlte, wenn sie ihrem Heißhunger auf Süßes nachging. ( )

In den ersten zehn Jahren nach der Diagnose bekam sie Tabletten. Nachdem der Langzeitblutzuckerwert jedoch wieder stieg, wurde ihre Behandlung vor fünfzehn Jahren auf Insulin umgestellt. ( ) Da sie über das „Spritzen“ viele negative Dinge gehört hatte, war sie zunächst etwas ängstlich. Heute sagt sie jedoch, dass die Umstellung „im Grunde doch nicht so schlimm“ gewesen sei. Ihr Hausarzt verwies sie für die Einstellung an eine diabetologische Praxis, wo sie mit den Insulin-Pens vertraut gemacht wurde und eine Ernährungsschulung bekam. ( )

Da seit dem Beginn ihrer Behandlung mit Insulin viele Neuerungen wie bspw. neue Pens und Blutzuckermessgeräte eingeführt wurden, ist sie froh, dass sie in ihrer Selbsthilfegruppe Unterstützung erfährt. ( ) Dort wird sie nicht nur über Behandlungsneuheiten informiert, sondern findet in der Leiterin auch außerhalb der Treffen eine Ansprechpartnerin bei allen Fragen zum Diabetes. ( )

Eine Balance zwischen Ruhe und Bewegung zu finden, bringt Frau Wagenschmidt oft in einen Zwiespalt. Wenn sie gereizt ist, tut ihr Schlafen sehr gut. Daher findet sie nicht immer die Zeit sich genügend zu bewegen. ( ) Sie versucht jedoch trotzdem sich zu überwinden, da ihr besonders bei den Besuchen des Diabetologen immer wieder mögliche Folgeschäden vor Augen gehalten werden. ( )

Früher kam es bei Alkoholgenuss oder ihrer Gymnastikstunde gelegentlich zu Unterzuckerungen. Darauf hat sie sich heute eingestellt und passt die Insulingabe deshalb entsprechend der Situation an. ( )

 

Das Interview wurde im Frühjahr 2010 geführt.

 

Alle Interviewausschnitte von Anita Wagenschmidt

Anita Wagenschmidt ist bei hohen Blutzuckerwerten extrem müde. Sie bringt dann kaum die Energie auf, sich zu bewegen, obwohl sie weiß, dass sie sich lebensfroher fühlt, wenn sie bei ihrer Gymnastikstunde war.

Anita Wagenschmidt beobachtete an sich eindeutige Symptome.

Anita Wagenschmidt kann in ihrer Selbsthilfegruppe die neuesten Geräte zur Blutzuckermessung testen.

Anita Wagenschmidt erlebte, wie sich die Blutzuckerwerte veränderten, als die Tabletten nicht mehr anschlugen.

Anita Wagenschmidt ist trotz Beitragserhöhung zufrieden mit ihrer Krankenkasse, auch wenn diese keine Heilpraktiker bezahlt.

Anita Wagenschmidt erhält in ihrer Selbsthilfegruppe eine große Vielfalt von Informationen über ihre Krankheit.

Seitdem Anita Wagenschmidt Insulin spritzt, muss sie noch genauer auf ihre Ernährung achten.

Auch Anita Wagenschmidt nimmt nur Leistungen in Anspruch, die sie wirklich benötigt.

Anita Wagenschmidt erhält in ihrer Selbsthilfegruppe Informationen zur Ernährung bei Diabetes.

Anita Wagenschmidt sorgt sich bei Kontrolluntersuchungen stets, ob wirklich alles in Ordnung ist. Sie erlebt diese Sorge als eine Art Mahnung und Motivationsschub.

Anita Wagenschmidt erfährt persönliche Unterstützung durch die Leiterin ihrer Diabetes-Selbsthilfegruppe.

Anita Wagenschmidt passt ihre Insulinmenge an ihre jeweiligen Aktivitäten an.

Anita Wagenschmidt spritzt sich im Restaurant erst dann Insulin, wenn das Essen serviert wird.

Anita Wagenschmidt hat bei ihrer Kur viel über den Diabetes gelernt.

Anita Wagenschmidt ist dankbar, eine gute medizinische Versorgung in Anspruch nehmen zu können

Anita Wagenschmidt ist froh, dass es heute mit den Pens so einfach ist, Insulin zu spritzen. Die Nadel wechselt sie möglichst jedes Mal.

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