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Bewegung, Entspannung, Meditation

Obgleich Sport für viele unserer Erzähler nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt möglich war, fanden sie es sehr wichtig, körperlich weiterhin aktiv zu bleiben. Dazu gehört auch, für sich selbst herauszufinden, welche Bewegungsform zu einem paßt und was trotz der Schmerzen möglich ist. 

Birgit Weiss beschreibt, wie wichtig es ist, für sich die richtige Bewegungsart zu finden.

Maria Schmitz macht regelmäßig zuhause Sport auf einem Trainingsgerät.

Markus Becker war sehr enttäuscht, als der Sport im Fitness-Center seine Schmerzen vergrößerte.

Neben Sport spielten auch verschiedene Körpertherapien eine Rolle. Unsere Erzähler berichteten öfters von Erfahrungen mit Yoga, also konzentrativen Übungen aus dem asiatischen Raum mit einem spirituellen Hintergrund, die z.B. in Form von Bewegungsfolgen, 

Haltungen und Atemübungen ausgeführt werden. Einige andere  praktizierten Tai Chi Chuan oder Qi Gong, also Verfahren mit langsamen, fließenden Bewegungen, die aus den asiatischen Kampfkünsten entwickelt wurden und als förderlich für Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung gelten. Monika Roth machte eine Weile Yoga, fand es dann aber etwas starr und wechselte zu Qi Gong über. 

Auch Körpertherapiemethoden wie Alexandertechnik und Feldenkrais-Übungen als Verfahren, die die Körperwahrnehmung schulen und ungünstige Bewegungs- und Haltungsmuster abbauen sollen, wurden vereinzelt erwähnt. Barbara Lange fand sie sehr reizvoll und hilfreich. Für alle Körpertherapien traf zu, dass manche Erzähler berichteten, sie hätten davon profitiert, während andere keine unmittelbaren Veränderungen erlebten.

Marion Zimmermann verspricht sich etwas davon,  Qi Gong auszuprobieren.

Markus Becker war sehr deprimiert, als er kein Tai Chi mehr machen durfte.

Monika Roth konnte an einer Studie teilnehmen, in der sie Körperübungen erlernte, um sich durchzubewegen.

Oft  lernten unsere Erzähler die asiatischen Körpertherapien und die Entspannungsverfahren erstmals in Reha-Kliniken kennen. Während diese meist nicht unmittelbar auf den Schmerz Einfluss nahmen, wurden sie von einigen als hilfreich für die Lebensqualität und als Stütze im Umgang mit dem Schmerz erlebt. 

Ebenso wie die Bewegungstherapien, die auch dem Streßmanagement dienen sollten, lernten viele unserer Erzähler vor allem während ihrer Klinikaufenthalte Entspannungsverfahren kennen (siehe „Psychologische Behandlung“). Einige fanden sie hilfreich, andere profitierten nicht davon oder waren der Meinung, dass sie in der Wirkung zu langsam seien und in akuten Schmerzattacken nicht helfen könnten.

Einige unserer Erzähler entwickelten für sich aus ihrer langjährigen Erfahrung im Umgang mit den Schmerzen ihre eigenen Entspannungsprogramme.

Birgit Weiss schafft sich selbst Ruheinseln, die sie unbedingt braucht.

Clemens Hofmann hilft sich mit Musik, Entspannung und Ruhe, wenn es ihm nicht gut geht.

Auch Meditationspraxis wurde als hilfreich erwähnt. 

Monika Roth hilft die Achtsamkeitsmeditation, besser für sich zu sorgen.

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