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Volker Rache geht offen mit seiner Erkrankung um, findet aber, dass es nicht jeden etwas angeht.

Ja, was ich noch dazu sagen muss, zu meiner Krankheit. Für meine Freunde und Verwandtschaft, als die das erfahren haben, für die Verwandtschaft war das natürlich ein halber Weltuntergang. Als ich damals 16 war und das erfahren habe, habe ich mir nicht so viel Gedanken darum gemacht. Ich habe da meine Medikamente genommen und mir ging es gut, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich halt diese Schmerzen am Hintern bekommen habe. Damit habe ich mich dann auch mehr mit der Krankheit befasst oder befassen müssen. Ich bin auch ganz offen damit
umgegangen. Habe das meinen Freunden erzählt. Klar, nur meinen engsten
Freunden, also nicht jeden geht das auch wirklich was an. Die haben dann eigentlich immer Verständnis für gehabt, wenn ich mal gesagt habe: "Ich muss mal nach Hause ganz kurz, komme gleich wieder." War eigentlich auch immer nicht so das Thema. Oder wenn es mir halt nicht mehr so gut ging, dass ich halt nicht mit denen mitgekommen bin oder so. Also das war schon also schon ganz toll so. Was ich auch an meinen Freunden schätze. Ja, Eltern, Verwandtschaft, Oma, Opa so, die machen sich natürlich immer die meisten Sorgen. Was ich auch
natürlich verstehe, aber mittlerweile gehen sie damit auch ganz gut um.

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