Sie sind hier: Startseite / Erfahrungsbereiche / Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen / Personen / Patrick Knittel / Patrick Knittel versteht, dass es schwer für Ärzte und Krankenschwestern ist, noch Zeit für den Patienten aufzubringen.

Patrick Knittel versteht, dass es schwer für Ärzte und Krankenschwestern ist, noch Zeit für den Patienten aufzubringen.

Dann ist auch im Krankenhaus festgestellt worden, dass ich TBC habe.
Ist, wie gesagt, festgestellt worden. Ich musste drei Tage
hintereinander leider einen Schlauch schlucken, weil durch meine Nase
war es nicht möglich, da rein zu kommen. Hatten sie versucht, und der
Schlauch ist immer wieder rausgerutscht. Durch den Magen haben sie das
dann abgesaugt, drei Tage hintereinander, und, wie gesagt, da ist TBC
festgestellt worden. Ist aber auch nicht weiterhin untersucht worden,
beziehungsweise, ich hab' da keine Nachricht gekriegt, oder
Verhaltenshinweise: "Hier, du musst noch mal kommen zur Untersuchung",
oder sonstiges. Es steht einfach offen im Raum da. Was ist jetzt damit?
Wird das irgendwie medikamentös behandelt? Muss ich da noch mal zur
Untersuchung? Das ist also für mich auch eine Ungewissheit, die man da
mit sich rumträgt. Man weiß nicht, wie man sich verhalten soll, und das
sind alles so Sachen. Was ich verstehen kann, dass die Ärzte dadurch,
durch meine häufigen Krankenhausaufenthalte, überlastet sind. Also,
diese Menge an Patienten, das ist einfach Wahnsinn und was am meisten ja
auffällt, ist natürlich der Schriftkram. Heutzutage durch die
ISO-Zertifizierung sind sie natürlich gehalten, alles zu dokumentieren.
Was für die Ärzte und auch für die Krankenschwestern natürlich sehr
schwer ist, da noch Zeit für den Patienten abzuknappen, was ich
nachvollziehen kann.

Artikelaktionen