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Der Tod des Vaters hat bei Melia Kowalski zum Schub geführt.

Mein Vater ist erkrankt an Lungenkrebs, der hat die Diagnose bekommen im Oktober letzten Jahres, ging sehr schnell zu Ende. Und wir waren jeden, also wirklich über zwei Monate jeden Tag im Klinikum. Schlimme Zeit hinter mir, bis er verstarb. Ich bin dennoch froh und dankbar, dass er nicht mehr leiden muss. Ich habe schlimme Zeit hinter mir. Habe auch über diese Zeit mehr Cortison gegessen, ich kenne mich ja, ich kenne ja meinen Körper und habe trotzdem das alles angenommen. Und ich war ja letztes Jahr ordentlich im Schub, zwei böse Stellen, böse entzündet gewesen. Ja, die haben mir dann, das Leben wieder zur Hölle gemacht, das hat nicht- ich denke, dass das nicht großart- oder es hat natürlich was mit meinem Vater zu tun. Und dieser ganze Stress, aber dass ich einfach nicht mehr auf die Beine gekommen bin, dieser ganze Verlust vom Vater, meine OP. Danach wieder diese Schübe, Entzündungen. Also, ich bin einfach ja nicht mehr auf die Beine gekommen. Hat mich dann doch in ein Loch verpackt, also das ist mir echt noch nicht passiert, dass ich wirklich nach einem Psychiater geschrien habe, habe gesagt: "Also jetzt ist Feierabend, ich kann nicht mehr, ich komme nicht mehr auf die Beine."

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