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Lisann Thielemann ist froh darüber, die schlimmen Jahre ihrer Erkrankung hinter sich zu haben.

Ich meine, wenn man im Krankenhaus ist. Und das ist auch der Vorteil vom deutschen System verglichen zu dem Französischen. Da brauchte ich hier nichts auszugeben. In Frankreich man muss alles vorab bezahlen, man kriegt danach erstattet. Da wäre ich hier zu Grunde gegangen. Also ich hätte es niemals- Ich habe einmal ausgerechnet oder ich hatte mal eine Rechnung.  Aus Versehen ist mir eine Rechnung vom Klinikum nach Hause geschickt worden, als Kopie oder so. Und da habe ich gesehen was ein Monat Aufenthalt im Klinikum kostet oder kostete, in D-Mark noch. Und das hätte ich niemals alleine tragen können.

Also ich weiß nicht, wie die Situation gewesen wäre, wenn solche massiven finanziellen Problem dann auf mich zugekommen wären. Ich hätte womöglich auch nach Frankreich zurück gehen müssen oder von meiner Familie wieder aufgenommen werden müssen. Ich weiß es nicht. Das sind auch alles Situationen, also ich sage: Glück im Unglück. Eigentlich ist das noch recht gut gegangen und ich muss auch sagen - das sage ich jetzt oft zu Leuten - ich bin froh. Es klingt vielleicht auch komisch, aber ich bin froh meinen Crohn oder die schlimmen Jahre mit dem Crohn damals gehabt zu haben und nicht mehr heute. Weil ich habe damals durch die- weiß nicht, wie das heißt, Gesetzen und so was, viel mehr Möglichkeit, als das was ich jetzt mitkriege, was junge Leute jetzt, ja nicht so viel Unterstützung bekommen.

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