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Lisann Thielemann erlebte die Beantragung als einen „Kampf“.

Also ich kriege da zum Beispiel von den Behörden- das war auch schon mein Kampf, dann eben den Schwerbehindertenausweis zu bekommen. Ich musste also nur in Anführungsstriche- als ich extrem krank war dann habe ich 80 Prozent bekommen. Ich konnte zum Beispiel nicht mehr richtig laufen. Ich bin immer schlecht gelaufen, weil ich eben so viele Drainagen hatte. Das heißt, wenn man eben den ganzen Hintern voller Fäden hat und so was, dann kann man nicht gut sitzen aber man kann auch nicht gut laufen.
Und ich konnte durch die starken- damals habe ich immer mein Auto gehabt. Und ich musste das Auto zum Beispiel nehmen, um einzukaufen oder in die Stadt gehen. Und ich musste das selbst machen, weil ich keinen hatte, weil ich alleine gelebt habe. Und ich war froh, dieses kleine Auto zu haben, weil ich viele Wege nicht geschafft hätte. Und ich habe versucht also, dieses AEG zu bekommen zum Beispiel oder mit Gehbehinderung oder außergewöhnliche Behinderung oder so. Das habe ich nicht bekommen, nie bekommen. Da habe ich auch dafür gekämpft. Das ging nicht.


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