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Theodor Wuttke gelingt eine bemerkenswert intensive Konzentration auf das Zeichnen.

Zeichnen. Wenn ich beim Zeichnen bin, sehe ich nur die Zeichnung, die ich vor mir habe und alles andere um mich herum schalte ich ab. Das ist das Ding, was man auch Hyperfokus nennt. Vorteilhaft ist das schon, weil man dann halt eben wirklich eine Form hat abzuschalten. Zumindest Zuhause. Wenn man den Hyperfokus aber versucht in der Öffentlichkeit zu verwenden, dass man halt eben sich nur auf das konzentriert, was man halt eben gerade vor sich hat, das ist dann halt eben sehr, sehr schlecht, weil das schaltet ja nicht die Umgebung ab. Das sorgt nur dafür, dass du verstärkt deine Umgebung wahrnimmst. Und wenn deine Umgebung verstärkt ruhig ist, dann bist du selber auch verstärkt ruhig. Und das ist dann halt eben so als die einzige Möglichkeit wirklich in den Standbymodus zu gehen. Also das man halt eben anfängt, sich zu erholen einigermaßen bisschen und dabei noch eine Nebentätigkeit zu machen, was dann halt eben normalerweise nicht klappt. Aber das sind halt eben dann wirklich die Ausnahmefälle, wenn man selber eine Tätigkeit hat und außen herum ist nix.

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