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Sarah Herzberg erlebt die Störung ihres Kindes als einen täglichen Kampf.

Glaube, das war die Grundfrage erst mal: Wie es uns belastet? Ja, es belastet uns und es belastet uns auch oft stärker logischerweise – aber natürlich durch die Kombination mit mir. Ich glaube, wenn die Eltern selber nicht belastet sind, ist es etwas einfacher zu handeln. Also mein Mann trägt da eine schwere Last, weil er selber nicht betroffen ist. Aber auch er gerät definitiv da natürlich gelegentlich an seine Grenzen – auch bei seinem Sohn, weil es einen einfach irre macht, wenn ein Kind sich nicht mal die Zeit nimmt, sich in Ruhe hinzusetzten, zu essen oder lieber auf das Essen verzichtet, um dann eben I-Pad zu spielen oder Fernsehen zu gucken oder irgendwas anderes zu machen, als eben sich auf das wirklich Wichtige im Leben zu konzentrieren. Und das ist also ein täglicher Kampf und eine tägliche Arbeit – immer wieder und immer wieder –, die einen gelegentlich wirklich schon an den Rand der Erschöpfung bringt. Ich denke, das ist so das Wesentliche. Aber wir sind guten Mutes, dass wir die Kinder trotz alledem auf einen guten Weg bringen.

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