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Henning Speidel fühlt sich verpflichtet, für das Wohlergehen seiner Kinder zu sorgen. Das bedeutet auch, dass man an sich selbst arbeiten muss.

Das Wichtige ist, dass Eltern auch sehen: „Ich habe nicht nur das Recht, sondern auch die Verpflichtung zu gucken, dass es mir gut geht, damit es dem Kind gut gehen kann."
Und dann halt gucken, dass man diese Strukturen wirklich bei sich einführt und guckt, dass das Kind sich selber zu strukturieren lernt. Das kann man zusammen üben. Man kann zusammen üben. Wir strukturieren erstmal die Familie durch. Das ist grauenerregend und jeder sagt: „Oh, Gott! Das Leben ist so spontan. Wie kannst du das nur?" Darum geht es gar nicht. Ich will das Leben gar nicht in ein festes Schema pressen. Es geht darum, dass man wirklich mal so zwei, drei, vier, fünf Wochen Strukturen übt und dann guckt: „Wo tun mir die Strukturen gut? Wo behindern sie mich? Warum behindern sie mich? Und dann kann man das ganze halt aufarbeiten."

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