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Austausch mit anderen Betroffenen und Informationen

Über AD(H)S existieren viele Vorurteile und Halbwahrheiten. Daher ist es wenig verwunderlich, dass viele unserer Interviewpartnerinnen und -partner immer wieder nach möglichst verlässlichen Informationen suchten. Neben Internet, Broschüren und Büchern, war eine häufige Informationsquelle der Austausch mit anderen Betroffenen innerhalb von Selbsthilfegruppen oder Seminaren. Viele Betroffene äußerten sich sehr zufrieden über Gespräche mit anderen Menschen, in deren Familien auch AD(H)S vorkam. Besonders hilfreich waren die vielen nützlichen Tipps für den Alltag, aber auch emotionale Unterstützung wurde immer wieder als positive Erfahrung genannt.

Vor allem kurz nach der Diagnose fand Ingo Wick den Austausch mit anderen Betroffenen im Internet sehr hilfreich. Inzwischen guckt er noch nur ab und zu rein.

Evelyn Zeh tauscht sich gerne mit anderen Menschen aus, die auch AD(H)S haben, weil sie dann viel Verständnis erfährt.

Sarah Burkhardt ist insbesondere von der angenehmen Atmosphäre in einer Selbsthilfegruppe angetan. Wenn sie dort ist, kann sie so richtig „loslassen“.

Emotionale Unterstützung, aber auch hilfreiche Tipps für den Alltag schätzt Veronika Hennings an einer Selbsthilfegruppe.

Korbinian Burkhardt hat bei einem Treffen einer Selbsthilfegruppe festgestellt, dass es vielen Menschen genauso geht wie ihm. Das hat ihn darin bestärkt nach weiteren Informationen zu seinem Problem zu suchen.

Im Rahmen eines Elterntrainings hat Nele Ewert am eigenen Leib erfahren, wie es den Kindern mit einer AD(H)S häufig geht, wenn sie kritisiert werden. Dort hat sie viele gute Erziehungstipps erhalten.

Korbinian Burkhardt nutzt unterschiedliche Informationsquellen, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben.

Theodor Wuttke hat beim Austausch mit anderen Betroffenen festgestellt, dass AD(H)S die bereits vorhandenen Charakterzüge verstärkt. Das half ihm, seine eigene Situation besser zu verstehen.

Nicht alle unsere Befragten waren vom Austausch mit anderen Betroffenen begeistert. Manche verzichteten bewusst darauf, sich auf diese Weise zu informieren.

Niko Heßler geht nicht gerne zu Aktivitäten von Selbsthilfegruppen, weil er von den anderen Kindern dort genervt ist.

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